Home   Kontakt   Impressum  



... und wie ich auf den Hund kam



Bereits vom Kleinkindalter an hat sich meine tiefe Verbundenheit und Liebe zu den Tieren entwickelt, da von ihnen eine Faszination ausgeht, die sich schwer in Worten beschreiben lässt: die uneingeschränkte und selbstlose Liebe und Treue, die sie uns Menschen ? obwohl wir es gar oft nicht verdient haben ? entgegenbringen, ihre Intelligenz ? sie verstehen unsere Worte, unsere Sprache(n), unsere Gesten, aber wie viele Menschen verstehen tatsächlich die ihrigen?, ihr ungetrübter Instinkt ? eine Eigenschaft, die der Mensch, auch wenn er sich noch so rühmen mag und oftmals für das Maß aller Lebewesen hält, doch eigentlich schon längst großteils verloren hat, ihre unendliche Leidensfähigkeit ? welche Qualen müssen so viele von ihnen erdulden und dennoch tragen sie ihr Schicksal mit Würde. All das hat mich bereits im Jugendalter sehr beschäftigt, sodass ich mich bereits sehr früh intensiv mit dem Tierschutz und der Mensch-Tier-Beziehung auseinandersetzte. Ein Thema, welches ich - heute mehr denn je - für immens wichtig halte und das vermutlich keine(n) Tierfreund(in) und/oder Tierbesitzer(in) ungerührt lässt.

Ein Höhepunkt in meinem Leben und dem meiner Mutter ereignete sich im August 1995, als wir uns dazu entschlossen, einen Hund aus dem Tierschutzhaus eine neue Chance und ein lebenswertes Leben zu geben  ? ?ASTA? einer damals 8-jährigen Königspudeldame. Wir hatten das Glück, nahezu 9 Jahre an ihrer Seite leben zu dürfen; sie war unser Sonnenschein und verstand jede unserer Emotionen und Worte.
 
Im März 2004 trat der schon Jahre lang stets befürchtete Augenblick ein und wir mussten uns sehr schweren Herzens von unserem fast 16-jährigen Liebling und treuen Weggefährtin für immer verabschieden. Ein Schmerz, über den wir wohl niemals hinwegkommen werden...
 
All jenen Leuten, die Aussagen tätigen wie ?ist doch nur ein Hund/Tier? oder belächeln, wenn man ein Tier beweint und darum trauert, sei an dieser Stelle gesagt, dass sie im Grunde selbst bemitleidenswerte Geschöpfe sind, da Tierliebe eine Sache der Herzensbildung ist, die man leider auch nicht erlernen kann. Ein Tier ist ein Lebewesen aus Fleisch und Blut, mit Gefühlen, Schmerzempfinden und einem unendlichen Potential an Liebe und Dankbarkeit. Und wenn man daran denkt, wie viele Dienste Tiere uns leisten (Rettungshunde, Blindenhunde, Tiertherapien im Kranken- und Behindertensektor, um nur einige ganz wenige zu nennen), halte ich es für eine Selbstverständlichkeit, dass auch wir uns bei den Tieren mit der nötigen Akzeptanz und Fürsorge revanchieren und uns für ihren Schutz und ihr Wohlbefinden einsetzen.
 
Ich persönlich möchte nicht eine Minute missen, die ich jemals mit Tieren verbracht habe.
 
                                                                                                                                
                                                                                                                                                                                                                                                                               
                                                    Herzlichst,
                                                    Ihre Sylvia Bayer

                                                                        

                                                    Debra & Ashley



 








 

Copyright © by Hundesalon Tip Top. Alle Rechte vorbehalten.

Diesen Artikel ausdrucken

[ Zurück ]




© 2005 by Hundesalon Tip Top